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 Konvoi: Angela

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Matapo
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BeitragThema: Konvoi: Angela   2/11/2011, 21:08

Auf eden-the-game.com gibt es ab und an Kurzgeschichten zum Hintergrund der Welt in EDEN. Hier eine freie Übersetzung der Geschichte von Angela.

Angela öffnete die Augen. Zunächst war alles unscharf zu sehen. Dann wurde die Sicht langsam klarer. Sie lag auf etwas, dass aussah wie ein Bett. Mit schmerzendem Kopf drehte sie langsam den Kopf und sah zunächst einen kleinen Tisch, um den zwei grobe Holzstühle standen. Die Wände des Raumes waren ungleichmäßig und dunkel. Ihr Auge wurde von einem hellen Licht gefangen und Sie sah zwei Gestalten, die an einem Feuer arbeiteten. Einer der beiden war groß und imposant, wie eine Kugel auf Beinen. Der andere war kleiner und bedeutend schlanker. Angela kam wieder zu Sinnen und roch den köstlichen Duft von gegrilltem Fleisch. Ihr Magen verkrampfte sich, sie war hungrig.

Der erste der beiden Männer drehte ein Stück Fleisch über den Flammen, während der zweite zwei rostige Schüsseln aus Metall auf den Tisch stellte. Keiner von ihnen bemerkte, dass das Mädchen bei Bewusstsein war. Sie versuchte zu sprechen oder sich zu bewegen, aber sie hatte nicht die Kraft dazu. Sie schaute auf die beiden Männer, die sich hinsetzten und gierig das Essen aßen. Speichel überschwemmte ihren Mund.

„Arnulf“, sagte der Große, während er sich die Hand abtrocknete, nachdem er den letzten Bissen geschluckt hatte, „sie beobachtet uns“. „Ja, Bruder“, antwortete der andere, während er sich umdrehte, „ich denke, dass Mädchen ist erwacht“.

Der Magere näherte sich. Sein Gesicht war von einer Vielzahl von Narben zerrissen. Seine kleinen Augen traten unter leicht erhobenen Augenbrauen hervor. Sein Mund leicht geöffnet, zeigte gelbe Zähne, die planlos gewachsen zu sein schienen. Es war einfach zu schrecklich.

„Hallo meine Kleine“, sagte er und legte seine raue Hand sanft auf die Wange von Angela. „Du bist wieder bei uns. Du hattest Träume? Nein, antworte nicht. Du bist immer noch sehr müde, und musst dich ausruhen. Du musst fit sein und zart, meine leckere Freundin. Darfst nicht krank werden.

Angela begann die harte Haut von Arnulf auf ihrem Gesicht zu spüren. Allmählich erholten sich ihre Sinne und Sie erkannte, dass ihr ganzer Körper schmerzte. Ihr Gesicht schmerzte. Ihre Schultern, Arme, Brust, ihr Bauch. Ihre Hüften , Oberschenkel, Unterschenkel. Angela stoppte ihre Gedanken. Eine große Leere machte sich in ihr breit, dann drehte sich alles um sie. Eine Kältewelle überfiel sie. Ihre Unterschenkel? Nein,...realisierte Angela aufgeregt, dass nichts unterhalb ihres linken Knies war. Sie fühlte ein schreckliches Übel. Viel schlimmer als der Rest ihres Körpers. Sie sah die beiden Männer, den Tisch, das Feuer...und das Fleisch. Der Schrecken überkam sie. Sie sah den großen, schmutzigen Verband, der den Stumpf bedeckte. Und Sie stieß einen furchtbaren Schrei aus, der ihre Kehle zu zerreissen drohte.

Am Tisch sitzend, hatte der große Mann beide Hände schützend auf die Ohren gelegt und bewegte den Kopf hin und her und wiederholte ständig unverständliche Worte. Die Schreie von Angela wurden lauter. Arnulf schlug sie.

„Wirst du den Mund halten? Er sagte es mit gedämpfter Wut in der Stimme. Siehst du nicht, du machst meinem kleinen Bruder Angst.“

Er packte Sie an den Haaren und hob ihren Kopf und zeigte Sie seinem Bruder. Das Mädchen schloss die Augen und fuhr fort zu schreien. Arnulf packte Sie heftig.

„Sie will nicht sehen, nicht wahr? Sie will nicht sehen?“

Er begann sie mit voller Wut zu schlagen. Bald war das rechte Auge von Angela nichts als eine formlose fleischige Masse.

Ein schrilles Geräusch erklang und überdeckte den Lärm. Arnulf stoppte seine Bewegung und sah den muskulösen Umriss, der im dämmrigen Licht des Eingangs stand. Kleine Lichtstrahlen wurden von zwei Metallscheiben reflektiert, die immer schneller wurden.

"Verdammt, wer bist du? Verärgert hörte er mit seiner Arbeit auf.“
„-Ich bin dein Henker. Ich bin Heinrich. "


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