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 die ISC im Film

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Venoem



Anzahl der Beiträge : 12

BeitragThema: die ISC im Film   21/9/2011, 17:14

Hallo,

mich reizt an EDEN besonders die ISC Fraktion. Nun habe ich mir den Film "Suckerpunch" angeguckt ...seht ihr in der ersten Kampfszene die Ähnlickeit zu den ISC Einheiten?

PS: ich würde ja gerne einen (legalen) Link zu der Szene posten, darf es als Newbie aber nicht Sad

einfach mal in google nach "Suckerpunch" + "Samurai" suchen
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Matapo
Admin
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Anzahl der Beiträge : 254

BeitragThema: Re: die ISC im Film   22/9/2011, 08:32

JA, den wollte ich mir auch mal anschauen. Ist der zu empfehlen? Ansonsten hast du recht, eine gewisse Ähnlichkeit ist da.
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Venoem



Anzahl der Beiträge : 12

BeitragThema: Re: die ISC im Film   24/9/2011, 16:12

Naja, der Film hat ne unsinnige Story.... aber die Aktionsequzen sind wirklich gut....
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Andarion

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Anzahl der Beiträge : 393

BeitragThema: Re: die ISC im Film   27/9/2011, 11:03

Ich kann den Film nur empfehlen. Die Story ist alles andere als unsinnig. Sie ist vielmehr zu sinnig, zu abstrakt.

Wenn man sich aktuell umschaut kann man sogar zu anderen TTs Referenzen finden (z.B. zu Infinity... der TAG in der Kampfsequenz gegen die "Nazi-Zombies").

Vielleicht mal was zum Film:

Der Film beginnt bereits ein wenig anders als man es gewohnt ist. Verfälschte Farben, eine viel zu dominante Musik (Sweet dreams... are made of this, gesungen von der Hauptdarstellerin. Sehr geniale Version!) und gedämpfte Geräusche vermitteln dem Zuschauer bereits das Gefühl ein distanzierter Beobachter zu sein. Weit weg von den Dingen die sich da abspielen. Vielleicht ebenso weit entfernt wie die Hauptfigur?
Der Tod ihrer Mutter hinterläßt die beiden Mädchen in der Obhut ihres (Stief-?)Vaters, der bereits zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unglücklich darüber scheint, dass seine Frau verschieden ist. Dennoch: im Testament wird er ausgenommen und in seiner vom Alkohol befeuerten Wut versucht er sich an den Mädchen zu vergreifen. Zunächst an der Hauptfigur (Welche später "Babydoll" genannt wird. Den echten Namen der meisten Personen erfährt man nicht.) doch als diese entkommt und sich in ihrem Zimmer einschließt an deren offensichtlich jüngerer Schwester. Babydoll klettert nun aus Angst und Sorge aus ihrem Fenster durch den strömenden Regen ins Arbeitszimmer und nimmt dort eine Pistole an sich. Doch bis sie den Mann erreicht ist es schon zu spät. Von Trauer und Zorn überwältigt drückt Babydoll den Abzug, verfehlt allerdings. Als sie eine zweite Chance bekommt (bei der sie eigentlich nicht vorbeischießen kann) schafft sie es trotz alledem nicht den Mann zu töten, läßt die Waffe fallen und rennt davon.
Nun wird Babydoll von ihrem Vater in eine Nervenheilanstalt eingewiesen, wo dieser behauptet sie hätte ihre Schwester getötet und ihn angegriffen. Ein Gespräch mit einem korrupten Pfleger (direkt in Anwesenheit von Babydoll geführt aber so als wäre sie garnicht da) enthüllt dass er das Mädchen lobotomisieren lassen will damit sie ihm keine Probleme mehr bereitet. Während all dies passiert beobachtet Babydoll wie eine andere Patientin auf einer Art Bühne mittels Musik theraphiert werden soll.
Der Deal zwischen Vater und Pfleger steht und Babydoll wird zu dem Ort geführt an dem ihre "Behandlung" erfolgen soll. Der Sporn wird angesetzt... doch halt. Das Mädchen dass der Zuschauer für Babydoll gehalten hat springt auf und reisst sich die Perücke vom Kopf. Sie schimpft, dass diese "Nummer" nicht zu ihrer Show passen würde. Und sie sei schließlich der Star...

Ab hier bewegt sich die Hauptfigur in einer imaginären Welt in der die Nervenheilanstalt ein Freudenhaus mit Tanznummern dargestellt ist. Der korrupte Pfleger ist der Besitzer des Ladens und in nur 3 Tagen soll der "Highroller" (in der wirklichen Welt der Arzt, der die Lobotomie durchführen soll) kommen um Babydoll abzuholen. Die Mädchen in diesem Freudenhaus erhalten Tanzstunden und als der Neuankömmling zeigen soll, was sie kann geschieht etwas seltsames: Sie befindet sich plötzlich in einer anderen Umgebung (eine weitere imaginäre Welt) und trifft dort einen alten Mann, der ihr eine wichtige Frage stellt: "Was willst du?" Nachdem sie bestätigt hat dass sie all dem entfliehen will gibt er ihre neben Waffen auch eine Aufgabe mit auf den Weg: Babydoll benötigt für ihr Vorhaben 5 Dinge (die sie alle in der wirklichen Welt berets gesehen hat als sie eingeliefert wurde): Ein Schlüssel, eine Karte, Feuer und ein Messer. Das fünfte allerdings sei ein Rätsel. Danach verschwindet der alte Mann und Babydoll sieht sich plötzlich drei riesigen Gegner gegnüber die sie besiegen muss. Zurück in der Freudenhaus-Realität sind alle von ihrer Art zu tanzen (was man übrigens eigentlich nie sieht) begeistert.

Nachdem Babydoll nun eine Aufgabe hat und ein Mittel diese Ziele zu erreichen (die Tänze) erhält sie in 4 der Mädchen dort Verbündete bei ihrem Ausbruchsversuch, der in einem überraschenden (und dennoch nachvollziehbaren) Ende mündet.

Der ganze Film ist durch und durch surreal aber trotz all den Actionszenen sicherlich auch keine leichte Kost. Er benutzt Stilmittel mit denen nicht jeder etwas anfangen kann. Die imaginären Welten in der imaginären Welt welche die Wirklichkeit anders darstellt ist sicherlich auch etwas chaotisch, dennoch lassen sich die Dinge mit ein wenig bei-der-Sache-bleiben gut übertragen (Beispiel: Als sie eingeliefert wird kommt sie an einer Zwischentür vorbei an die ein dicker, ungepflegter Pfleger gelehnt steht der mit einem Feuerzeug herum spielt. In der Freudenhaus-Realität wird dieser als Bürgermeister dargestellt, der eine Privatvorstellung bekommt um den Besitzer zu unterstützen und während der die Mädchen versuchen ihm sein Feuerzeug zu stibitzen. Die imaginäre Welt während des Tanzes schickt die Mädchen auf eine Fantasy-Burg auf welcher Menschen und Orks eine Belagerungsschlacht ausfechten und in deren Tiefen sich ein Drachennest mit einem Jungtier befindet, welches sie töten müssen um an zwei Kristalle zu kommen mit denen man Feuer erzeugen kann.) und das meiste läßt sich logisch nachvollziehen. Aufgrund der doch eher traumatischen Ereignisse kann man Babydolls Flucht in imaginäre Welten und die Art wie diese sich darstellen (die negative Darstellung der Nervenheilanstalt und die Positionen der Figuren darin ebenso wie die schon fast übermäßig heroische Darstellung der Mädchen in den Tanz-Welten) recht gut nachvollziehen. Ich finde auch den erotischen Aspekt lange nicht so präsent wie man es gerne in Kritiken zu diesem Film liest. Klar, die Damen sind dann doch etwas knapper bekleidet, aber nichts desto trotz bekleidet.

Leider gibt es den Extended Cut nur auf Bluray. Von dem hatte mir das stopfen einiger der kleineren Logiklöcher erhofft, habe aber "nur" einen DVD-Player und ihn deshalb noch nicht gesehen. Der DVD-Version liegen zusätzlich noch einige animierte Kurzfilmchen bei, die den Hintergrund zu den jeweiligen Phantasiewelten etwas näher beleuchten, was ganz nett aber eben fürs Verständnis nicht wirklich notwendig ist.

Hier mal die ersten ungefähr 5 Minuten des Films in sehr guter Qualität:
http://www.youtube.com/watch?v=k1rJjTcF-wk

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