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 Die Bayakoye von Drotystin - Match 1 - Szenario A

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Baxter

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Anzahl der Beiträge : 116

BeitragThema: Die Bayakoye von Drotystin - Match 1 - Szenario A   14/11/2013, 15:53

DUELL IM MORGENGRAUEN
 
Ein Review zum Kampagnenstart der Bayakyoe von Drotystin
 

 
SZENARIO A:  EIN AUFGEBRACHTER BEWOHNER
 
Worum geht´s? Die beiden Fraktionen haben Wind davon bekommen, dass Drotystin von seinen Bewohnern anscheinend aufgegeben wurde. Soll wirklich eine Bestie, einst von den Bamaka Bayakoye genannt, daran Schuld sein? Egal, wer zuerst in der Stadt ist, der kontrolliert sie und ist auch so schnell nicht wieder herauszubekommen.
Ziel ist es die ausgelegten Kanaldeckel zu kontrollieren. Die Spieler erhalten am Ende jeder Runde 10 Siegpunkte pro Kanaldeckel, wenn der Gesamtwert ihrer Figuren im Umkreis von 10 cm grösser ist, als der des Gegners.
 
Es spielen: The Bruce – Konvoi vs. Baxter - Matriarchat
 
Ok, also los! Aber zuvor etwas Story zur Einstimmung:
Die Ruinen der Stadt liegen im Morgennebel. Drotystin scheint in der Tat verlassen zu sein. Es ist ruhig, fast schon zu ruhig.
Friedrich: „Wir sind da! Und nun, Angie?...Wie immer?“
Angela: „Wir checken erst mal die Lage, dann…Sorry, Otto! Du hast ja das Kommando, ich vergaß….die Gewohnheit..“
Otto: „Jaja, die Gewohnheit…Also hört zu Leute: Wir holen uns alles von Wert: Schrott, Benzin und was weiß ich was und vielleicht finden wir in diesem Loch ja sogar noch trinkbares Wasser!  Friedrich, sieh dich um, während wir uns die Schächte vornehmen. Also los!“
Friedrich: „Ok, Boss! Haha..“
Otto: „Und Friedrich, noch eins. Falls doch noch irgendwelche Menschen  hier hausen sollten, dann lass sie in Ruhe. Sag ihnen wir sind Freunde!“
Friedrich: „Freunde?! Ja, klar – Freunde! Haha…sicher doch…“
Angela: „Shit, Freddy! Tu einfach was Otto dir sagt! Verstanden?“
Friedrich: „Ja, Boss!...äh, klar Angie…komm runter…“
Mark: „Ruhig! Seid doch mal ruhig!....Da!“
Otto: „Was ist, Mark“
Mark: „Da! Da hinten!...Im Nebel!...Gestalten!..:“
Otto: „ Wo?...Mutanten?....Bewohner?“
Mark: „Kann ich noch nicht sagen….Aber sie kommen in unsere Richtung…Sie..“
Friedrich: „Hey, was war das? Habt ihr gesehen, da ist wer hergerannt! Direkt hier vorn! Ist dort hinter dem Haus verschwunden!“ (1)
Angela: „Das war kein Mutant! Ich glaube…“
Otto: „Verdammt! Macht euch bereit! Irgendwas ist hier oberfaul!“
Mark: „Stimmt, das sind keine Mutanten und auch keine Einwohner!...Aber auf jeden Fall riecht das hier mächtig nach Ärger!…“
Von der anderen Seite schallte eine Stimme herüber: „Ich habe mir schon gedacht, dass ihr hier aufkreuzt!...Aber so schnell?!...Na wenn es was zu holen gibt, dann ist der Konvoi sofort zur Stelle!
Aus dem Nebel kommen zwei Kämpferinnen, offensichtlich Schwestern des Matriachats mit ihren Sklaven langsam auf sie zu. Dann bleiben sie auf der anderen Seite des Platzes stehen, Auge in Auge mit dem Konvoi.
„Runter mit dir in den Dreck!“ schreit Arya einen Sklaven an und stößt ihn zu Boden. „Sei ein guter Hund! Krieche und gehorche!“. Drohend rasselt sei mit den Ketten ihres Morgensterns.
Friedrich: „Hey, verzieht euch!“
Otto: „Was wollt ihr hier?“
Eine der Schwestern tritt hervor. Silberne Nieten blitzen auf ihrer schwarzen Lederrüstung, den Armschützern und Stiefeln. Ein Stachelkranz umgibt ihr Haupt wie eine strahlende Krone. Ehrfürchtig senken die Sklaven den Kopf.
Yliss: „Nun ja, im Namen des Matriarchats von Sybille nehmen wir dieses armselige Städtchen in Besitz! Ihr befindet euch damit von nun an auf unseren Grund und Boden!...“
Friedrich: „Wie? Ha, das ich nicht lache!...“
Yliss: „Ach, wie süß! Hast du hier das Sagen?“
Friedrich: „Äh, nein…Angela!....Äh, ich meine Otto…der große, braune Mann da!“
Otto: „Grrmbl..“
Yliss: „Angela? Sagtest du, Angela?“
Angela tritt vor ihre Kameraden und stemmt die Arme in die Hüften: „Yliss! Was willst du?“
Yliss: „Ah, Angela! Lang nicht gesehen!...Wie geht´s dir? Was macht die Wunde? Schmerzt sie noch? Haha!...Übrigens, ich bin sehr böse auf dich! Mir wurde zugetragen, dass du einigen von unseren Schwestern übel zugesetzt haben sollst!“
Angela: „Sie hatten es verdient! Ihr seid so überheblich, dass mir übel wird, wenn ich euch nur sehe…“
Yliss (unterbricht Angela): „Na, na, na, Angela! Ich glaube du hast da die falsche Sichtweise! Wir bringen Ordnung und Erneuerung! Wir sind doch keine Unmenschen…eher  im Gegenteil….Das Matriarchat von Sybille ist bereit dir zu vergeben. Ja, in unsere unendlichen Großzügigkeit und Gnade  lassen wir euch gehen!“
Angela: „Wie?! Ihr lasst uns gehen? Hahaha…Du meinst wohl wir lassen euch gehen!...Wir waren zuerst hier und wir werden es auch bleiben. Ihr streckt nicht eure gierigen Finger nach dieser Stadt aus! Zieht ab!“
Friedrich: „Ja, genau! Hier sein oder nicht hier sein…Das ist keine Frage!...Denn ihr haut jetzt ab! Haha!..“
Arya: „Oha, der Kerl da mit der Hockey-Maske, der Dichter…er  hat jetzt doch tatsächlich mein Interesse geweckt! Gebt ihn heraus und euch wird nichts geschehen!“
Yliss: „Ihr habt es gehört! Sein Leben gegen eure drei! Na, ist das nichts?“
Friedrich: „Du spinnst wohl! Das hättest du wohl gern..Willst wohl mal ne´n richtigen Kerl anstatt immer nur so ne´n  jämmerlichen Sklaven! Hahaha!“
Otto: „Shit! Genug Gequatsche! Verpisst euch! Aber schnell! Sonst werden wir nachhelfen müssen!“
Friedrich: „…und euch den Hintern versohlen! Hahaha!“
Yliss: „Na gut, wie ihr wollt! Los, Sklaven! Bringt mir den Maskierten und ihr werdet belohnt! Vertreibt die Anderen!…Aber lasst sie am leben!…Sie sollen die Nachricht von unserer Besitznahme und unserer Güte im Ödland verbreiten! "…

 
 
Vorbereitung und Aufstellung
Die drei Kanaldeckel-Marker werden entsprechend der Vorgabe auf einer Diagonalen ausgelegt. Dann werden wie üblich weitere Geländeteile abwechselnd von den Spielern aufgestellt.
Der Konvoy stellt zuerst auf und postiert seine Kämpfer (Friedrich, Mark, Otto als Anführer und Angela) oben rechts auf der Platte .(Siehe Foto).
Nun sind meine Mädels mit ihren Sklaven an der Reihe: Der Rächer, das Spielzeug, Arya,  der Hundling und Yliss als Anführerin.
Melyne kann auf Grund ihrer Fähigkeit Infiltration an einem beliebigen Ort aufgestellt werden und so positioniere ich sie in der gegnerischen Hälfte, verborgen vor den Blicken des Konvois an der Wand einer Hütte. Mein Plan: Wer Melyne angreifen will, muss sich in ihre Richtung bewegen und ist dann von meinen anderen Kämpfern angreifbar. Außerdem bringt sie einen Figurenwert von 20 Punkten mit, der sich im Kampf um den mittleren Kanaldeckel schnell bezahlt machen kann und vor allem…aber warten wir ab!
Vor Beginn legt nun noch Mark seine lästigen Wolfsfallen aus (hier noch durch Unterlegscheiben ersetzt) und behindert damit meine Aktionen.
 

 
1. Runde:
Mark bewegt sich nach vorn und sieht Melyne im Schatten der Hütte (siehe 1 im Intro-Fluff, Friedrich hatte sie da schon bemerkt). Er beschließt sie im Fernkampf anzugreifen, woraufhin Melyne ihre Fähigkeit „Gemeiner Trick“ aktiviert und ihren Platz mit einem Sklaven tauscht. Sie tauscht mit dem Rächer und ist nun erst einmal außer Gefahr. Dafür ist nun der Rächer in vorderster Front und mehr als 20cm von seiner Inquisitorin Yliss entfernt. Yliss kann ihn jetzt nicht mehr beruhigen und so entwickelt er eine unkontrollierbare Wut (KAT +2), kommt also bei einem Angriff nun auf einen KAT von 7!
Leider trifft ihn Marker aber recht gut mit dem Bogen, was ihm arg zusetzt…mehr als mir eigentlich lieb ist…
Ich bringe nach und nach meine Kämpfer nach vorn, um die Kanaldeckel beanspruchen zu können. Nur Yliss bleibt im Hintergrund, nah genug um die Sklaven zu kontrollieren, aber weit genug um den Rächer nicht wieder zu beruhigen, denn er soll nächste Runde kämpfen und wenigstens einen Gegner ausschalten!
Yliss bewegt sich in den Bereich des linken Kanaldeckels um dem Matriarchat 10 Siegpunkte zu sichern.
Der Konvoi sichert seinen hinteren Kanaldeckel mit Angela, in der Mitte wird die Situation aber schwieriger. Ich habe einen Sklaven und eine Schwester im Einflussbereich, der Konvoy aber zwei Kämpfer mit höherem Gesamtpunkte-Wert und so geht auch dieser Deckel an den Konvoy.
Am Ende der ersten Runde steht es somit 20:10 für den Konvoy.
 

 
2. Runde – 4. Runde
Ab jetzt geht alles ganz schnell. Die Kämpfer beider Seiten stürmen nach vorn um die Deckel zu kontrollieren und den Gegner zurückzudrängen bzw. kampfunfähig zu machen. Es entsteht ein wilder, energischer Kampf in dem sich beide Seiten nichts schenken.
Mark schießt auf den Hundling, der röchelnd mit einem Pfeil im Kopf umkippt und bewegungslos liegen bleibt.
Arya drängt zusammen mit dem Spielzeug nach vorn und versucht den mittleren Deckel in Erwartung eines Gegenangriffs zu sichern.
Otto stürmt mit knatternder Kettensäge los und erledigt das Spielzeug.
Arya versucht Otto anzugreifen, kommt aber nicht heran, da Friedrich dazwischen geht. Nach kurzem aber heftigem Schlagabtausch geht  Friedrich  zu Boden!
Mark geht nun gegen Arya in den Nahkampf und schaltet sie aus. Verdammt, wie konnte das passieren?! Arya ist nun wirklich nicht ohne,  aber Mark ist nicht nur ein guter Bogenschütze, sondern auch ein exzellenter Nahkämpfer! Wahrscheinlich haben sich aber die Würfel gegen mich verschworen…
Und verflixt!...Ich hatte ja noch eine Taktik-Karte „Zorn der schwarzen Ritter“ ausgespielt (KAT und WID +1), aber in dem ganzen Trubel vergessen einzurechnen. Man sollte vielleicht doch manchmal besser aufpassen! Meinem Mitspieler ergeht es nicht anders und so kommt es zu der Situation: „So, und jetzt werde ich diese Taktik-Karte ausspielen, die…Ach, du Schei***!“ (Die Karte konnte nur gespielt werden, wenn man Startspieler dieser Runde ist und das war er leider nicht!...Dumm gelaufen!) Aber weiter….
Den Rächer hat es dann mittlerweile auch irgendwie erwischt, ich glaube Angela war nicht ganz unschuldig daran! Zeit Rache zu nehmen!
Ich gehe mit Melyne zum Angriff über und da sie einen hohen KAT (5) und die Fähigkeit „Meuchlerin des Ordens“ (WID -1 für den Gegner) hat, schaltet sie Otto aus, bevor sich dieser wehren kann. Der Konvoi hat damit seinen Anführer verloren!
Nun greift die Gegenseite wieder an, die Mädels und Sklaven schlagen zurück. Es fliegen Zähne, Blut spritzt, Knochen brechen! So wird einer nach dem anderen verwundet und kampfunfähig, bis sich am Ende nur noch Yliss und Angela in ca. 25cm (auf der Platte, logo) Entfernung gegenüberstehen. Angela schäumt vor Wut, denn hat sie mittlerweile einige Wutmarker angesammelt und jetzt einen Kat von 8!
„Yliss! Ich bring dich um! Du…Du…“ schreit sie wie von Sinnen, da steigt plötzlich genau zwischen ihnen die Bayakoye aus dem Kanalschacht! „Angela, pass auf! Die Bayakoye! Lauf!“ ruft Yliss ihr erschreckt zu.
In den drei Runden hat jede Seite jeweils insgesamt 30 Siegpunkte erzielen können. Es steht damit nun 50:40 und der Konvoi liegt immer noch vorn.
 

 
5. Runde
Die Bayakoye lässt ihren kalten Blick über die Verwundeten schweifen, die nun in Panik versuchen davon zu kriechen, wenn sie es noch können. Dann mustert sie erst Yliss,  dann  Angela.  Angela ist der nächststehende Gegner und so nähert sie sich ihr nun langsam, fauchend und mit blitzenden Zähnen. Angela weiß, wenn sie flieht verliert der Konvoi 10 Siegpunkte für diesen Kanaldeckel. Bleibt sie stehen, wird sie in am Ende der Runde von der schwarzen Bestie attackiert. Also entschließt sie sich wutentbrannt selbst das Ungeheuer anzugreifen! Vielleicht würde ihr es gelingen diese mit ihrem momentan hohen KAT -Wert auszuschalten. (Eine Verzweifelungstat!)
„Angela, du bist irre! Total irre“ murmelt Yliss staunend, während sie beobachtet wie Angela mit einem Kampfschrei auf das Monster losgeht.
Angelas hastiger Angriff vermag es allerdings nicht die Knochenplatten zu durchdringen. Sie erhält einen schweren Schlag gegen den Kopf, der sie einige Meter zurückschleudert und sie bewusstlos auf der Straße liegen lässt.
Die Bestie heult wütend auf, dann dreht sie sich in Richtung Yliss. Yliss ist jedoch zu weit für einen Angriff entfernt und kontrolliert damit noch immer einen Kanaldeckel, was dem Matriarchat noch einmal 10 Siegpunkte einbringt.
50 : 50 Unentschieden! , heißt es am Ende der fünften und letzten Runde.
 
Ende
Was für ein Kampf! Ich hätte nicht gedacht, dass es so hart zur Sache gehen würde!
Der Konvoi ist schon ein zäher Brocken, aber meine Mädels haben sich auch nicht lumpen lassen.
Einen Gewinner gab es nicht und so heißt es im nächsten Szenario: Gleiche Truppe, gleiche Karten!
 
Epilog
Yliss flüchtet sich hinter eine Mauer und wartet ab, was die Bayakoye als nächstes tun wird. Merkwürdigerweise ignoriert diese die Verwundeten und verschwindet kurz darauf am Ende der Strasse hinter einem Haus.  Yliss schüttelt verwundert den Kopf, dann eilt sie zurück zum Kampfplatz. Einige Kämpfer rappeln sich stöhnend auf, andere sind immer noch bewusstlos.
„Alles in Ordnung, Arya?“ fragt Yliss ihre lädierte Schwester besorgt.
„Geht schon..“ erwidert diese missmutig und wischt sich den Staub aus dem Gesicht.
„Ok, dann lasst uns verschwinden“
„Rückzug? Etwa dem Konvoi die Stadt lassen?“
„Nein, wir versorgen nur unsere Wunden und dann kommen wir wieder!“
Melyne kommt langsam heran und hält sich den blutend Kopf. „Und sollten wir die da nicht vorher alle machen?“, murmelt sie zu Yliss und deutet in Richtung Konvoi.
„Jetzt nicht! Später! Wir werden sie noch brauchen! Die Bayakoye ist ein mächtiger Gegner…“
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Die Bayakoye von Drotystin - Match 1 - Szenario A
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